PROVOKATIVE BewegungsIdeen

10. September 2013
geschrieben von Manfred Simonitsch

Provokative Bewegungs-Ideen, ein neuer Lösungsansatz, oder ein letzter Hilfeschrei?

Da gibt es in der Psychologie den Ansatz der Provokativen Therapie – „erfunden“ von Frank Farelly, ausgesprochen erfolgreich umgesetzt und immer stärker implementiert in den klassischen therapeutischen Ansätzen. Ein Liebevolles Karikieren des Weltbilds eines Klienten…..kennzeichnet diesen Ansatz der zwischenmenschlichen Kommunikation…..Was kann dies nun mit der Bewegung zu tun haben? Und warum ein „letzter Hilfeschrei“?

Und wir schauen uns die Entwicklung der Bewegungsmöglichkeit und –Qualität unserer Kinder an: Immer mehr Kinder leiden unter Bewegungsarmut und Übergewicht, immer mehr Kinder machen immer weniger Bewegung und verbringen immer mehr Zeit vor einem Bildschirm unterschiedlicher Größe (von Smartphones bis PC und TV….). Immer mehr Apps und Programme bieten Bewegungssimulationen, die alles können, aber nicht die Bewegung, die für JEDEN Organismus lebensnotwendig ist, ersetzen…..das können sie nicht.
Ein Provokatives Bild schaut jetzt so oder ähnlich aus: NOCH MEHR KINDER VERBRINGEN NUR MEHR DAMIT SITZEND ODER LIEGEND IHR LEBEN ZU LEBEN!!!! Bewegungen beschränken sich auf die Benutzung der Fingerendgliede für die Bedienung verschiedener Tasten, und das minimale Öffnen des Mundes um Nahrung (natürlich nur in flüssiger Form…..) zu sich zu nehmen. Schule in herkömmlicher Art wird nicht mehr nötig sein – alles geht von zu Hause aus………soziale Kontakte – brauchen wir nicht – geht alles elektronisch. Gehirne werden nur mehr zu einem Bruchteil gebraucht…..wozu auch? Die Sauerstoffzufuhr wird auf ein Minimum reduziert – brauchen wir eh nicht….

Es ist höchste Zeit auf zu wachen! Und dem Organismus zumindest grundlegend das zu geben, was dieser DRINGEND braucht um gut funktionieren zu können! Bestmögliche Bewegungsangebote (abwechslungsreich, angepasst, Lust-betont….), optimale Grundnahrungsmittel und viel, viel gute Luft zum Atmen. Bäume in der Natur nutzen um Kindern das Klettern schmackhaft zu machen, Äste und Holzblöcke verwenden um Kraft zu trainieren, Seile bzw. Slack-Lines spannen, um die Balance zu trainieren, in vielen Bereichen die Tierwelt imitieren, um Beweglichkeit zu erhalten…..Wir – die Erwachsenen – sind die Vorbilder für die Jungen. Wir werden imitiert – wir haben es in der Hand unseren Kindern Gesundheits-BEWUSSTSEIN zu vermitteln. Fangen wir heute damit an, damit es morgen noch früh genug ist…..

Das Problem mit der Schnelligkeit

28. Juni 2013
geschrieben von Andrea Hütthaler

Erinnern Sie sich an das vor 20 Jahren erschienene Buch von Sten Nadolny “Die Entdeckung der Langsamkeit”? Dieser Buchtitel wurde mit den Jahren fast zur Redewendung.

Der Autor wollte damals unter anderem zeigen, dass die Verlangsamung des Lebenstempos Qualität bringt - wir sollten gut darüber nachdenken und vielleicht auch Nachleben  - in einer Zeit, in der Burn Out immer mehr in den Vordergrund tritt.

Andererseits wird in dem Buch auch deutlich, dass es ohne schnelles Erfassen der Lage im Leben zu Problemen kommen kann. Denn wir dürfen den Stellenwert der Schnelligkeit nicht außer Acht lassen. Zwar geht sie oft einher mit Oberflächlichkeit - und Langsamkeit mit Gründlichkeit - aber wir müssen im Alltag eben oft auch schnell sein: wenn wir einen Zug gerade noch erreichen wollen, etwas vergessen haben, noch etwas einkaufen müssen, bevor die Geschäfte zumachen … in all diesen Situationen sind wir mit einer gut trainierten  Schnelligkeit im Vorteil.

Was bedeutet Schnelligkeit?

Es geht um schnelles Reagieren und Handeln. Schnelligkeit ist die Fähigkeit, auf einen Reiz bzw. auf ein Signal hin möglichst schnell zu reagieren. Sie gehört zu den motorischen Grundeigenschaften und nimmt - wie leider so vieles  - ab. Im Laufe unseres Lebens werden wir also immer langsamer.

Viele Fitness - Sportler trainieren zu einseitig, konzentrieren sich auf ein intensives Krafttraining oder tun zum Beispiel durch Laufen nur etwas für ihre Ausdauer. wer aber rundum fit sein will, darf auf die Schnelligkeit nicht vergessen. Wer zu einseitig Sport betreibt, verliert auf Dauer die Schnelligkeit. Wir brauchen sie aber für viele Sportarten. Denken Sie an alle Ballsportarten, an tennis oder auch beim Schischwung kann eine schnelle Reaktion entscheidend und hilfreich sein.

Wenn sie Übungen für die Schnelligkeit in ihr persönliches Fitness - Programm einbauen, achten Sie bitte auf die Ausführung: Schnelligkeitsübungen sollen Sie immer mit maximaler Geschwindigkeit gemacht werden. Nur dann können Sie Ihr Schnelligkeit wirklich verbessern. Die kurzen Sequenzen (etwa 6 Sekunden) stehen immer am Anfang eines Fitness - Programms - ganz wichtig noch: vorher gut aufwärmen! Diese kleinen Einheiten sind lustig und der “Trainingsalltag” wird ein klein wenig reizvoller.

Wir alle gewinnen an Lebensqualität, wenn wir schnell reagieren und handeln können. Wir gewinnen an Wendigkeit, Geschicklichkeit und Spritzigkeit; wir werden beweglicher, gewandter und flexibler. Die Koordination wird besser und auch langsame Bewegungen fallen leichter. Und: was wir auf gar keinen Fall außer Acht lassen dürfen: Muskelfasern bilden sich zusätzlich und diese sind unsere Motoren zur Fettverbrennung!

Viel Spass dabei!

Wir “sitzen” uns durchs Leben!

27. April 2013
geschrieben von Andrea Hütthaler

Laut einer groß angelegten Studie im deutschsprachigen Raum halten sich nur 13 Prozent der Bevölkerung körperlich fit. Diese 13 Prozent bewegen sich mindestens 3 mal in der Woche eine Stunde lang. Noch einmal 13 Prozent! Das ist ein verdammt geringer Teil der Bevölkerung.

Die Mehrheit also “sitzt” sich durchs Leben. Vor dem Computer, vor dem Fernseher oder am Kaffeetisch. Für unsere Gesundheit zählt aber - neben Ernährung - die Bewegung zum wichtigsten Schutzfaktor. Vielleicht laufen gerade deshalb so viele. Haben Sie die begeisterten Läufer beim Linz - Marathon (oder auch in Wien) gesehen? Noch nie war die Laufbegeisterung der Österreicher größer als gegenwärtig. Möchten Sie da wirklich eine Ausnahme sein und auf Bewegung verzichten?

Es muss ja nicht gleich das Laufen sein! Vielleicht beginnen Sie mit Walken. Diese bewusste Gehen ist ein kontrolliertes Fallen des gesamten Körpers, das von einem Bein abgefangen werden muss (Standbein), während das andere Bein in die gewünschte Richtung schwingt (Schwungbein). Das Walken gehört zusammen mit dem Nordic Walking zu den gelenksschonenden Ausdauersportarten. Es wirken bei richtiger Ausführung keine hohen Belastungsspitzen auf die Gelenke ein und die Bewegungsdynamik ist geringer als beim Jogging. Aus diesen Gründen eignen sich diese Sportarten sehr gut auch für etwas übergewichtige, konditionsschwächere und auch für ältere Personen. 

Das Nordic Walking ist das Gehen mit Stöcken. Die Sportart stammt aus Skandinavien und entwickelte sich von den Langläufern, Biathleten und den nordischen Kombinierern, die sich im Sommer mit Nordic Walking fit hielten. Die schwungvolle Bewegung beansprucht Herz und Kreislauf, regt den Stoffwechsel an, rückt überschüssigen Pfunden zu Leibe und kräftigt zudem den Oberkörper. Durch das gezielte Vor- und Zurückschwingen und das Abdrücken werden Arme, Schultern und auch der Rücken gestärkt. Diese Sportart ist eine wenig verletzungsanfällige und dennoch sehr effektive Outdoor - Sportart.

Doch vorsicht, meistens wird die Technik vernachlässigt und dadurch werden die Gelenke höher oder falsch belastet. Strecken Sie die Gelenke der Beine und der Arme niemals vollständig durch, vor allem nicht das Knie, wenn Sie den Fuß aufsetzen. Dadurch werden die entstehenden Belastungen von den Muskeln gedämpft und die Gelenke geschont. Denken Sie an eine aufrechte Körperhaltung, lange Arme, ein flacher Stockeinsatz und an eine angepasste Schrittlänge.

Viel Spass in der Natur!

DIE WUNDERSAME ANTI AGING PFLEGE DURCH BEWEGUNG

15. März 2013
geschrieben von Manfred Simonitsch

Qualität geht vor!!! Im wahrsten Sinne des Wortes……..wollen Sie sich bewegen, achten Sie bitte auf die QUALITÄT: 1) der Bewegungsausführung, 2) der Ausstattung, welche Sie in Ihrem Erfolg ja unterstützen soll, 3) Ihrer Gedanken, oder eigentlich sollte ich dies umdrehen……..1) Ihrer Gedanken, 2) Ihrer Bewegungsausführungen, und 3) Ihrer Ausstattung…….

Aber was heißt eigentlich die Qualität???

Verallgemeinern traue ich mich nur selten, aber die Qualität der Gedanken hat ganz viel damit zu tun, ob Ihnen Ihre Gedanken GUT TUN oder eher nicht, ob diese für Ihr persönliches Wohlbefinden fördernd sind oder eher hindernd. Und der erste Schritt zur Veränderung Ihrer persönlichen Gedankenqualität ist die BEWUSSTMACHUNG dieser (der Gedanken)…..“Einfach“ nur mal bewusst nach - denken: Was habe ich da jetzt gerade gedacht? OUPS….eigentlich will ich dies ja gar nicht denken…….was will ich denn eigentlich denken……..und das denke ich JETZT……Haben Sie gute Freunde die Ihnen da und dort schon einmal etwas BEWUSST gemacht haben? Sie können Ihre Gedanken, die Sie oft ganz automatisch denken, einfach nur mal nummerieren…….dadurch werden Sie Ihnen bewusst…….Sie haben „Lieblings-Negativ-Gedanken?“ Nummerieren Sie diese einfach – begrüßen Sie diese mit: Hallo Gedanke Nr. 1…..ich kenne Dich schon……und schon ist er bewusst – ein Schmunzeln ist hier dann nicht ausgeschlossen…..und schon verliert dieser seine Kraft negativen Einfluss auf Sie zu haben……..

Die Qualität der Bewegungsausführungen: diese hängt ganz entscheidend von Ihrem Ausgangszustand Ihres Organismus ab……allgemein betrachtet kann man sagen, dass Bewegung möglichst umfangreich /abwechslungsreich (also NICHT einseitig) und von der Intensität so gestaltet sein soll, dass der Organismus gereizt, aber NICHT ÜBER - reizt wird…..Aber wie kann ich das erkennen? Muskelkater in gemäßigter Form, der so maximal 2 Tage anhält, ist ein Muskelkater, bei dem der Organismus einen guten Anpassungsreiz darstellt……wenn der Kater der Muskulatur länger anhält war es wohl zu viel des Guten…..Wenn Sie sich nach einer Bewegungseinheit frischer und wohler fühlen als vorher, dann haben Sie für Ihren Organismus was gutes getan. Wenn Sie sich nachher total verausgabt fühlen, war es wohl eher zu viel………und schon war das nicht Anti-Aging sondern Aging-fördernd…..

Die Qualität Ihrer Ausstattung: Diese soll ja Ihren persönlichen Erfolg unterstützen: Wann tut diese das am besten? Wenn sie Ihnen einfach gefällt……und: funktionell das unterstützt, was sie unterstützen soll. Als Beispiel: Laufschuhe: da kennt man sich ja inzwischen gar nicht mehr aus: Jahrelang nur best-dämpfende Laufsohlen, seit neuestem nur mehr „funktionelle“ Laufschuhe, d.h. solche, die zwar einen gewissen Reiz beim Laufen lindern, aber gleichzeitig die natürliche Funktionalität der Füße zulassen. Das ist jetzt so eine Gratwanderung: Sie müssen nämlich ausprobieren, wie lange Ihnen ein Lauf in den neuen Schuhen noch gut tut, bzw. ab wann der Bewegungsapparat aufgrund der höheren Reizintensität die auf den Sehnen/Muskel/Bandapparat wirkt, überreagiert. Bitte passen Sie Ihren Organismus LANGSAM an neue Reize an…….wenn Sie immer nur – um bei diesem Beispiel zu bleiben – mit toll dämpfenden Laufschuhen unterwegs waren, und dann plötzlich so gut wie barfuß laufen, kann der Organismus nur eine bestimmte Menge an Reiz aushalten……..und dann geht eine Überreizung einfach recht schnell. Das heißt, sobald Sie Veränderung durchführen, geben Sie sich bitte Zeit dafür – ganz nach dem Motto: Wie isst man einen Elefanten – Stück für Stück. Denken Sie daran, es wird Ihnen gut tun.

Sie werden staunen wie gut der Cocktail aus Gedankenqualität, Bewegungsqualität und Ausstattungsqualität wirkt – ANTI AGE!!!! Auf dass Sie noch lange 30 Jahre jung denken, bewegen, sich ausstatten einfach BLEIBEN! Denn das einzig beständige ist VERÄNDERUNG!

Was uns wirklich fit hält

2. März 2013
geschrieben von Andrea Hütthaler

Älter werden und sich dabei gut fühlen - das funktioniert, wenn wir mit unserem Körper sorgfältig umgehen.

Die Frage ist, in wie weit unsere Gene verantwortlich sind und Einfluss auf den Alterungsprozess haben. Wissenschafter belegen, dass sich der genetische Einfluss auf cirka 25 Prozent beschränkt. Zu etwa 75 Prozent bestimmen wir durch unsere Lebensweise, wie schnell wir altern. Mit der richtigen Lebensweise können wir also den Alterungsprozess unseres Körpers entscheidend verzögern. Wie wir wissen, hat jeder Mensch nur eine begrenzte Energie. wenn wir mit dieser Energie klug haushalten - richtig essen, viel trinken, genug schlafen - und Regenerationsphasen einplanen, bleiben wir länger jung. Mit einem schlechten Energiemanagement beschleunigt sich der Alterungsprozess.

Erkennen Sie bei sich selbst, was Ihnen Energie raubt, und was Ihnen Energie gibt. Energiefresser sind auf alle Fälle unregelmäßiges und spätes Essen, wenig Flüssigkeit, Schlaf- und Bewegungsmangel, Überforderung und der häufige Verzehr von Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol. Energielieferanten sind: eine vitalstoffreiche, regelmäßige Ernährung, genügend Schlaf und Regeneration, regelmäßige Entgiftung, Lebensfreude und eine wirksame Stressbewältigung.

Geht man nach den neuesten Erkenntnissen des Wissenschafters Achim Peters, dann macht ein entspanntes Leben schlanker. Für ihn ist Stress “die” Ursache für Gewichtszunahme. Als Faktoren können zum Beispiel große dramatische Ereignisse diese Auswirkung haben, aber auch genauso kleine und verborgene Konfliktherde im täglichen Leben. Wer weniger negativen Stress in seinem Leben zulässt oder an sich heranläßt, hat leichter die Chance schlank zu bleiben oder zu werden.

Nehmen wir also diese These als Möglichkeit und überlegen, wie wir unser Leben in entspanntere Bahnen lenken. Stressfaktoren erkennen und dagegen angehen - falls man es alleine nicht schafft, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe von außen anzunehmen. Eine gute Möglichkeit um Stressfallen zu entkommen, ist sportliche Aktivität - also Bewegung jeglicher Art. Ob Sie nun angeblich direkt wirksame Methoden wie Thai Chi, Jigong oder Joga wählen, ist Typsache und entspricht immer gewissen Vorlieben im Bewegungskonzept. Viele genießen auch schnelles gehen, radfahren oder laufen, um “den Kopf frei zu bekommen” und schätzen es, bei diesen Ausdauersportarten während des Tuns auf neue Ideen zu kommen. Auch hier gilt - was Ihnen persönlich gut tut, ist auch das Richtige für Sie.

Nicht zu vernachlässigen ist Wichtigkeit des Schlafes. In einigen Studien wurde festgestellt, das der Deutsche (gilt in etwa auch für den Österreicher) in den letzten 20 Jahren etwa 1 Stunde Schlaf verloren hat. Im Durchschnitt schlafen wir also zu wenig. Was fatal ist, denn Schlafmangel kann zu Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht führen. In Untersuchungen hat man sogar herausgefunden, dass sich das Herzinfarktrisiko verdoppelt, wenn man den Schlaf von sieben auf fünf Stunden reduziert.

Beobachten Sie sich also wieder selber und achten Sie auf die Regel: Wenn Sie sich am nächsten Morgen fit und erholt fühlen, dann schlafen Sie genug. Wenn Sie kaum die Augen aufkriegen, nicht.

STROMKREIS MENSCH

11. Januar 2013
geschrieben von Manfred Simonitsch

Sie kennen den aktuellen Werbespot eines österreichischen Energieunternehmens? Ein Bub ist fasziniert vom Verlauf der Stromleitung, die Ihn dann gleich in die Nähe zu einem Wasserkraftwerk führt…..Und wieder ist dies etwas, was sich die Wirtschaft vom System Mensch abgeschaut hat….Haben Sie sich schon überlegt, welch faszinierendes (Energie-)system hinter (in) unserem Organismus installiert ist? Von wo, und wohin all unsere Energieleitungssysteme führen? Und wo überall Strom (Energie) gebraucht wird? Denken, sehen, riechen, bewegen, fühlen…..überall fließt Strom (Energie….) aber wo kommt dieser her? Und auch in der Energiewirtschaft gibt es verschiedene Energie (Strom-) Quellen….Atom Strom, Wasser- und Windkraftwerke, die Strom produzieren, Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke…..Alle Quellen mit jeglichen Vor- und Nachteilen, alle Quellen mit mehr oder weniger gutem Input/Output Verhältnis. Ja und da haben wir nun herrliche Verbindungen zum Energie- (Strom-)system unseres Organismus`. Unsere Energiequellen mit möglichst gutem Verhältnis zwischen IN- und OUTput: Das heißt: Welche Nahrungsmittel (oder auch Nahrungsmittelkombination) ist denn eine wirklich gute mit einer sogenannten möglichst hohen „biologischen Verfügbarkeit“ – übersetzt: Welche Nahrungsmittel können vom Organismus mit möglichst wenig Aufwand bestmöglich für die Energiegewinnung genutzt werden? Und das mit möglichst geringen „Nebenwirkungen“….Und dann die Leitungen, die überall dorthin führen, wo der „Strom“ bzw. möglichst viel davon gebraucht wird. Auch hier kommt es darauf an, dass diese Leitungen von höchster Güte sind, um möglichst wenig „Reibungsverlust“ zu haben – damit auch möglichst viel von dem, was eingespeist wurde (im wahrsten Sinne des Wortes) auch dort ankommt, wo es gebraucht wird. Sind die Leitungen irgendwo, wo sie zusammengedrückt werden, oder können Sie „frei“ verlaufen? Gibt es irgendwo Engstellen in den Leitungen bzw. den einen oder anderen „Knick“? Nur wenn die Bausteine im Körper und jegliche chemischen und biologischen Vorgänge gut funktionieren, ist auch eine entsprechend hohe Qualität der Leitungen gewährleistet. Nur wenn Sie sorgsam mit Ihrem Organismus umgehen, kann dieser auch in einer sauberen Qualität täglich Höchstleistungen vollbringen. Und das heißt auf den Punkt gebracht: Für Sie nur das beste, was möglich ist. Viel Schlaf, ein gutes Verhältnis von Be- und Entlastung, beste Zutaten für Ihre Nahrungsmittel (und das fängt bemi Futter der verspeisten Rinder an…..), möglichst naturnahe Grundnahrungsmittel, die für Sie gerade gut genug sind, und viel viel gutes Wasser. Achten Sie auf die gute Qualität Ihrer Gedanken und Emotionen – denn was Sie denken, wird zur Tat und was Sie TUN bestimmt Ihr Leben…..

Die Bewegung, und hier die entsprechend hohe Qualität davon, ist ein zentraler Bestandteil des grundlegenden Funktionierens Ihres Organismus. Sie ist von aller wichtigster Bedeutung für die Leitungsqualität Ihres Systems. Nicht umsonst heißt es: Bewegung ist Leben und leben heißt Bewegung…….alles fließt, alles ist in Bewegung, in guter Bewegung, viel Spaß dabei! Strom (Energie) ab!!!

Man ist immer so alt, wie man sich fühlt!

27. Dezember 2012
geschrieben von Andrea Hütthaler

Am Älterwerden in Jahren können wir nichts andern, am biologischen Alter schon!

Vor kurzem habe ich eine junge Schauspielerin kennen gelernt, die im Jänner in einem Dreiteiler eine Frau im Alter von 16 bis 54 Jahren spielen wird. Auf meine Frage, wie man als junger Mensch die Rolle einer reifen Frau anlegt, erklärte sie mir, sie habe “ältere” Frauen auf der Strasse beobachtet und sie kam zu dem Schluss: Tempo rausnehmen. Ist es wirklich so: je älter wir werden, umso langsamer werden wir - auch ungeschickter und weniger beweglich. Man sieht uns also das Alter an unseren Bewegungen an - können wir dagegen etwas tun? Ja - wir drehen am biologischen Alter!

Das biologisches Alter beschreibt den Zustand und die Fitness von Körper und Geist. Das Alter, das in unserem Pass steht, ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit unserem biologischen Alter. Unsere Lebensgewohnheiten haben große Auswirkungen darauf, wie wir uns ernähren, wie viel Stress wir haben und auf welche Art und Weise wir unseren Körper beweglich und fit halten. Wir bewundern Menschen, die sich gelenkig, elegant und geschmeidig bewegen: gut koordinierte Bewegungen wirken attraktiv und jung. Langsam, ungelenkig und ungeschickt wirkt alt.

Fakt ist, dass ein 60 Jähriger, der sein Leben lang Sport betrieben hat, noch mehr Kraft und Ausdauer besitzt, wie ein untrainierter 40 Jähriger. Was können wir also tun, um unseren tatsächlichen Alter ein Schnippchen zu schlagen? Am Besten wir trainieren unseren Körper mit ganzheitlichen Bewegungen.

Funktionelles Training genannt: das bringt Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. Alles wird gleichzeitig trainiert - zusätzlich erreichen wir Körperstabilität und wir werden fit für den Alltag. Dabei wird auf Kraftmaschinen verzichtet. Es geht um einfache Übungen, die mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten. Sie können diese Übungen unter professioneller Anleitung lernen und später einfach zu Hause weitermachen. Beim funktionellen Training werden Muskelketten von den Beinen über Hüfte und Po bis in den Schultergürtel mit natürlichen komplexen Bewegungen trainiert.

Wer will kann auch kleine Trainingsgeräte einsetzen - sie bieten Widerstand oder sind wackelig, sodass die Muskeln gegenhalten müssen. Der Effekt: die gesamte Muskulatur kommt intensiv zum Einsatz, vor allem die tiefliegende Haltemuskulatur. Diese muss bei all diesen Übungen permanent stabilisieren und ausbalancieren - ein richtiger Turbo für den Trainingserfolg!

Muskelzuwachs wird hierbei nicht aus ästhetischen Gründen angestrebt, der Sinn liegt in der Verbesserung von Bewegungsabläufen. Der dezente Muskelaufbau formt die Figur und der Zuwachs an Muskelmasse verbrennt zusätzlich Körperfett. Man schlägt also mehrere Fliegen mit einer Klappe. Wer durchhält, tut sich damit selbst den größten gefallen: Bewegung in den Alltag integriert - und Gelenkigkeit, körperliches Wohlbefinden und wiedergefundene Beweglichkeit ist garantiert.

Ein Versuch lohnt sich allemal!

Sind Sie gut zu Fuß?!

23. Oktober 2012
geschrieben von Andrea Hütthaler

Unsere Füße müssen extremen Belastungen standhalten. Richtige Bewegung und Kraft halten sie gesund.

Die Aufrichtung des Menschen hat vor rund vier Millionen Jahren begonnen. Er stellte sich auf zwei Beine und heute sitzt er einen Großteil seines Tages im Büro, im Auto oder vor dem Fernseher. Versteckt in Strümpfen, Socken und Schuhen werden in unserem kopflastigen Alltag die Füße fast vergessen. Außer sie schmerzen und machen Probleme. Einlagen helfen oft nicht, und manchmal scheint eine Operation unvermeidlich.

Die Anforderung an unsere zweimal 100 cm2 großen Füße ist aber auch gewaltig: Standfestigkeit, Gleichgewicht, Stoßdämpfung - und das alles mit ofmals zu viel Gewicht.

Stellen Sie sich einen Weitspringer vor. Schon beim Absprung wirken unheimliche Kräfte. Und erst bei der Landung: eigentlich müssten Bänder, Sehnen und die zarten Fußknochen reißen und brechen. Aber unsere Füße haben eine geniale Gewölbekonstruktion, die von Muskeln geformt wird und extremen Belastungen standhalten kann. Fehlbelastung bringt die Gewölbestruktur aus dem Gleichgewicht, Knick-, Senk- und Spreizfüße oder Hallux-Probleme sind die Folge.

Überall im Körper hält die Muskulatur den Menschen zusammen. Ist sie zu schwach, beginnen erste Verfallserscheinungen, und Gelenke werden falsch belastet. Auch die Füße brauchen eine gute muskuläre Stabilisierung. Will man schlechte Haltung korrigieren, trägt man nicht gleich ein Korsett, sondern versucht es mit Haltungsschule und Rumpfkräftigung.

Oft sind Einlagen und Fußbetten mit einem Korsett zu vergleichen. Der Fuß wird so gut gestützt, dass sich die Fußmuskeln verabschieden können, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Gut stützende Schuhe sind vor allem dann wichtig, wenn man lange stehen muss oder zum Abfedern von Schlägen und Sprüngen.

Auch Füße brauchen Bewegung und Kraft

Am besten trägt man zu Hause so wenig wie möglich Schuhe und nutzt unebenen Boden im Freien. Wichtig ist, dass man die Füße kräftigt! Es muss keine langweilige Fußgymnastik sein, es gibt alltagstaugliche Übungen, die die Füße kraftvoller und beweglicher und somit so manche Operation  unnötig machen.

Tatsache ist, dass Bewegung allein nicht unbedingt zu Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt. Entscheidend ist die Qualität der Bewegung, die zur Wirksamkeit führt. Gangschulung ist angesagt, denn richtiges Gehen und Stehen wirkt wie tägliches stundenlanges Training.

Wir stehen auf eigenen Füßen, sind gut zu Fuß, bekommen kalte Füße, fassen Fuß und freuen uns, wenn etwas Hand und Fuß hat. Gut auf den Füßen zu stehen, bedeutet: Standfestigkeit und Sicherheit.

ESSEN TRAINING - TRAINING Essen

30. September 2012
geschrieben von Manfred Simonitsch

Training EssenEssen Training?

Gerade zurück gekehrt von einem langen Besuch im Land der (un-)begrenzten Möglichkeiten (USA), schätze ich es nun wieder umso mehr hier in diesem Land zu leben. Vor allem, was die Qualität unseres Essens betrifft, hier gibt es schon ganz merkliche Unterschiede – und: diese Unterschiede sind auch definitiv bei den Einwohnern erkennbar, wenn auch: leider nähern wir uns immer mehr der Art und Weise des amerikanischen Lebens- bzw. Essensstils. Die Fettleibigkeit nimmt unglaublich rasant zu, parallel dazu auch die Unbeweglichkeit der Menschen und leider auch: dies alles bei unseren Kindern besonders augenfällig.

Dabei wäre es – meiner Meinung nach – so einfach: Mit allen Mitteln die Qualität und Quantität der Bewegung und Beweglichkeit von möglichst vielen Menschen zu fördern, die Qualität unserer Lebensmittel wieder in den Mittelpunkt zu stellen, und UNSERE Kultur des Essens einfach zu fördern und dies alles als Vorbilder VOR zu LEBEN!!!

Ja, Essen ist Training, genau so wie jede gute Leistung Training (zielgerichtete Übung) erfordert. Wir trainieren uns über viele Jahre und teilweise Jahrzehnte Gewohnheiten an, oft ohne es bewusst zu merken. Und wenn wir dann die Ergebnisse aus diesen Gewohnheiten spüren, merken oder sehen, dann ist es oft schon reichlich spät. Denn nichts, was ich über Jahre antrainiert habe, ist über kurze Zeit veränderbar, oder ab trainierbar. Auch wenn Du am Grashalm ziehst, deshalb wird er nicht schneller wachsen. Es ist einfach „nur“ ein Naturgesetz: Alles was eine bestimmte Zeit braucht, ist nicht beschleunigbar, bzw. wenn es beschleunigbar ist, ist es immer eine Frage des Preises oder des Aufwands, was es mich an Nachteilen sonst noch kostet. Und wenn ich mir schon über Jahre „hart“ die einen und anderen Kilo hinauf esse, brauche ich halt auch eine gewisse Zeit, um dies wieder rückgängig machen zu können. In meiner Praxis zeigt es sich immer wieder: Nur durch kontinuierliches, zielgerichtetes Training in hoher Qualität, ist nachhaltige Veränderung möglich

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, dies Kindern bewusst zu machen. Nachdem die Praxis in Schulen zeigt, dass es immer noch dauern wird, bis sich die Pädagogen und Unterrichtsverantwortlichen Personen zu bewußterer und mehr-Bewegung durchringen werden, bieten wir dies – auch für Schulen – an. Die Initiative Pro Bewegung möchte die Wichtigkeit von Bewegung am SchulTagesBeginn ritualisieren, damit sich Schüler möglichst früh daran gewöhnen, dass Bewegung eines der elementarsten Dinge ist, die in einem qualitativ hochwertigen Leben unabdingbar ist. Es ist unsere Verantwortung dies Kindern bei zu bringen, damit diese dann in einer gesunden, guten Qualität ein gutes, leistungsstarkes Alter erreichen können.

Die gesündeste Mahlzeit ist ja genau diejenige, die aus einem herrlichen Hungergefühl entsteht – Sie wissen sicher was ich meine: nach einer tollen Wanderung in der Natur, nach einer sonstigen Bewegungseinheit draussen, in unserem herrlichen Land – das schmeckt es dann besonders gut: vor allem, wenn wir dann auch noch schaffen, den Heißhunger durch einen gesunden Appettit zu ersetzen. Der Unterschied? Heißhunger erfolgt meist schon unbewusst, Appettit in gesunder Form heißt einfach nur: Ma, freu ich mich jetzt auf das und das zu essen, und ich werde es genießen…..Nichts geht doch über eine wunderbare Jause am Wegesrand bei einer Wanderung. Einfach hinsetzen, Tee raus, Jausenbrot von der Mama raus, und gemeinsam einen Apfel aufschneiden und essen…..und genießen….wie oft machen wir das noch? Also ehrlich: leider viel zu selten. Was spannend ist, ist die Tatsache, dass Picknicks und Barbecues in Amerika einen ganz anderen Stellenwert haben. Dies wird schon sehr oft durch geführt, aber: die Mengen die dort verschlungen und ich muss schon sagen fast gefressen werden sind einfach unglaublich. Da gibt es ja nur mehr die Jumbo Flaschen an Zuckergetränken, die schon alleine die Kalorienzufuhr eines Erwachsenen für einen Tag abdecken würden……die Jumbo Flaschen an Ketchup, die Jumbo Flaschen an Mayonnaise….und es wird gegessen, gegessen, gegessen…..leider in der Menge viel zu viel und in der Qualität viel zu schlecht…..und dies über Jahre. Und dann sieht man das Ergebnis in unglaublichen Mengen an übergewichtigen Personen, nein, an Fettleibigen Personen, die nicht nur die Kosten des Gesundheitssystems explodieren lassen, sondern vor allem oft mit ganz viel persönlichem Leid verbunden sind. Übergewicht – Unbeweglichkeit – Trägheit – Stoffwechselstörungen……..

Mein Appell: machen wir es wie die Affen – bewegen wir uns so viel wie möglich in verschiedensten Situationen, essen wir viel, viel gutes Obst, und nehmen wir uns Zeit…..zu beobachten, zu spüren, zu essen……denn weniger ist oft Mehr! Motion Monkey – die Initiative PRO Bewegung, wir hören uns!

Genuss und Wohlbefinden

27. August 2012
geschrieben von Andrea Hütthaler

Das Freizeitangebot in Österreich macht es leicht, aktiv zu sein und sich etwas Gutes zu tun. Bewusst leben und ausreichend Bewegung wird für viele Menschen immer wichtiger, um ein Leben in Balance zu führen.

Im Urlaub oder nach der Arbeit hinaus in die Natur und sich bewegen- jetzt ist die ideale Zeit dafür. Jeder, der es ausprobiert hat, kann es bestätigen: das Wohlbefinden wird gesteigert und Bewegung kann regelrecht glücklich machen. Wer fit ist, lebt gesünder, kann mit Stress besser umgehen, bekommt eine gute Kondition und bleibt länger jung und dynamisch. Das Angebot in unserer Umgebung ist groß, sich auszupowern oder sich entspannt zu bewegen - die Möglichkeiten sind groß - und vieles kostet praktisch nichts.

Fürs Wandern, Radfahren, Laufen, Walken oder Inlineskaten braucht man nur die richtige Kleidung und das passende Sportgerät, das ja auch ausgeborgt werden kann. Radwege, Bäder, Sport- und Freizeithallen und Millionen Quadratmeter Sportflächen im Freien stehen zur Verfügung. Auch spezielle Motorik - Parks können von Jung bis Alt, sportlich und spielerisch zur Schulung von Gleichgewicht, Kraft und Koordination kostenlos genutzt werden. Die ganze Familie findet hier Spass und Herausforderungen an der frischen Luft - schauen Sie im Internet, ob sich nicht auch in Ihrer Nähe ein Motorik - Park befindet.

Auch ein paar Stunden in einem der Bäder bringen viel, denn Schwimmen ist ein Sport, der Gelenkschonend ist und trotzdem fordert - und regelmäßig betrieben eine gute Kondition bringt. Mit Wassergymnastik kommt der Kreislauf richtig in Schwung. In vielen Bädern gibt es dieses Angebot - oder man marschiert einfach  im brusttiefen Wasser auf und ab. Unterhalten Sie sich dabei ruhig mit einer Freundin oder Ihrem Partner - und die Sache macht erst richtig Spass!

Versuchen Sie auch einmal etwas Neues: Pilates, Zumba, Qigong oder Tai Chi - die unterschiedlichsten Kurse werden angeboten. Es kommt nicht darauf an, welche Sportart man ausübt, sondern vielmehr, dass man sich überhaupt bewegt. Tennis ist eine gute Möglichkeit, um den Kreislauf in Schwung zu bringen - auch für Beachvolleyball muss man nicht unbedingt an den Strand, um diesen Sport kennen zu lernen. Probieren Sie ruhig jede Woche etwas anderes aus. Vielleicht gefällt Ihnen die Abwechslung, oder Sie finden dabei die richtige Sportart für Sie.

Bewegung kann wirklich Spass machen! Und Sie erleben Genuss und Wohlbefinden!